Archiv
Helmut Creutz

8. Juli 1923 – 10. Oktober 2017

Gesammelte Werke – Bände

Unvollständig
Normalschrift: fertig, blasse Schrift: fehlt

I. Frühe Bücher: Tagebücher und Erzählungen

  • Gehen oder Kaputtgehen. Betriebstagebuch
  • Haken krümmt man beizeiten. Schultagebuch eines Vaters
  • Das System: Ende eines Zeitalters – Erzählungen von Helmut CREUTZ und Hans KÜHN

ca. 650 Seiten

II. Kleine Schriften

ca. 1500 Seiten

III. Kleine Schriften

ca. 1500 Seiten

IV. Kleine Schriften

  • Beiträge in Sammelbänden
  • Veröffentlichungen im Eigenverlag
  • Interviews und Gespräche
  • Fragen von Lesern und Antworten
  • Rezensionen
  • Gedichte

ca. 600 Seiten

V. Hauptwerke

  • Bauen, Wohnen, Mieten – Welche Rolle spielt das Geld?
  • Die 29 Irrtümer rund ums Geld

ca. 350 Seiten

VI. Briefe und Manuskripte

  • Briefwechsel
  • Leserbriefe
  • Manuskripte

VII. Grafiken und Registerband

  • Helmut Creutz – Leben und Werk
  • Sämtliche Grafiken mit Erläuterungen
  • Sachregister/Stichwortverzeichnis
  • Verzeichnis aller Schriften
  • Liste aller Grafiken mit Erscheinung und Historie
  • Personenregister
  • Literaturhinweise
  • Konkordanz

ca. 600 Seiten

Die einzelnen Bände selbst enthalten die Beiträge in chronologischer Reihenfolge.

Aufbereitung der Gesammelten Werke: Thomas Kubo Letzte Ergänzung: 27.06.2017 Version: 1.5

Nachträgliche Anmerkung, kein Archiv-Bestandteil:

Die Veröffentlichung meines nachfolgenden Berichts in Helmut Creutz' Internetauftritt, für den – bis auf die Seiten "In memoriam" und "Gesammelte Werke" keine Veränderungen mehr vorgesehen waren – stieß bei einigen Beteiligten auf große Empörung. Sie ist mir selbst im Nachhinein sehr peinlich, und ich habe mich aufrichtig dafür entschuldigt.

Der Bericht wurde vom auf meine eigene Empfehlung von Helmut Creutz eingesetzten Domaininhaber unter Verwendung der von mir übergebenen Zugangsdaten ohne Rücksprache oder Ankündigung gelöscht und mein Zugang gesperrt. Diese Maßnahme halte ich allerdings für völlig überzogen und rechtlich höchst fragwürdig. Ich habe draufhin meine Tätigkeit als Webmaster dieses Internetauftritts mit sofortiger Wirkung unwiderruflich niedergelegt.

Anselm Rapp, ehemaliger Webmaster


Webmaster Anselm Rapp zum Scheitern der Gesammelten Werke

Anfang 2015 informierte Helmut Creutz (damals 91-jährig) mich, dass der "junge Thomas Kubo ... meine ganzen Veröffentlichungen usw. gesammelt hat und sie demnächst auch meiner Homepage anfügen will. ... für mich ein unerwartetes Geschenk in meinen alten Tagen."

Thomas Kubo wollte dazu auch gleich meine Webmastertätigkeit übernehmen. Nach einigem Hin und Her einigten wir uns Ende Januar 2015 zu dritt darauf, dass Thomas Kubo Helmut Creutz' Gesammelte Werke zur Veröffentlichung zusammenstellen und aufbereiten und mir dann nach und nach elektronisch zur Einbindung in Helmut Creutz' Internetauftritt zusenden werde.

Helmut Creutz hat sich wiederholt begeistert von dem Projekt und sehr dankbar über unsere Bereitschaft geäußert, es zu realisieren.

Ein halbes Jahr später, im Juli 2015, sandte Thomas Kubo mir erste fünf Dateien, die ich in die gemeinsam konzipierte und von mir umgesetzte Seite für die Gesammelten Werke eingefügt habe.

Am 14. Mai 2016 schrieb ich an Helmut Creutz: "Zuletzt habe ich am 09.07.2015 von Thomas Kubo Material für Deine Gesammelten Werke erhalten, seitdem nichts mehr." Und am 30. Juli 2016 an Thomas Kubo: "Wenn ich nicht gewaltig etwas verpasst habe, besteht Ihr Arbeitsergebnis eines ganzen Jahres für Helmut Creutz' Gesammelte Werke in Versuchen mit LaTeX und einer 'Liste der Grafiken', zu der Sie mich fragen, ob sie sinnvoll und umsetzbar ist?" Thomas Kubo dankte mir für meine "gepfefferte Mail". Nach einem ausführlicheren Mailwechsel erstellte Thomas Kubo einen von mir vorgeschlagenen Projektplan mit von ihm selbst gesetzten Etappenzielen, anhand dessen Plan und Erfüllung einfach zu kontrollieren waren.

Von nun an ging's bergauf – allerdings immer zähflüssiger. Am 5. Dezember 2016 schlug ich Thomas Kubo vor, Helmut Creutz und mir um jeden Monatsersten herum jeweils von sich aus einen ganz kurzen Bericht über den Fortgang (oder dessen Verhinderung) zu senden, wozu er schrieb, das halte er für sinnvoll und damit wäre ihm sehr geholfen. Leider klappte auch das von Anbeginn an nicht, so dass ich Thomas Kubo schließlich am 21. Februar 2017 entnervt schrieb, er möge es mir bitte ersparen, immer wieder nach den Fortschritten fragen und den Antreiber spielen zu müssen.

Anfang März 2017 konnte ich Helmut Creutz mitteilen, dass zwischen Thomas Kubo und mir wieder "alles rund" laufe.

Am 27. Juni 2017 erhielt ich von Thomas Kubo noch einige Dateien zum Einbau in die Seite mit den Gesammelten Werken.

Danach kam nichts mehr, keine Dateien, keine Nachricht, nichts. Helmut Creutz' Tod am 10. Oktober 2017 änderte daran nichts. Ich schreibe diese Zeilen im Februar 2020.

Mich schmerzt in diesem Zusammenhang dreierlei:

  1. Die Veröffentlichung seiner Gesammelten Werke war Helmut Creutz ein Herzensanliegen, und er bedankte sich immer wieder für Thomas Kubos Bereitschaft, sie zu realisieren. Dass Helmut Creutz' die Vervollständigungen nicht mehr erleben würde, war angesichts der Fülle von Material bald klar. Sehr gewünscht hätte ich Helmut Creutz allerdings, dass sein Wunsch postum nach und nach zügig umgesetzt wird.
  2. Dass Thomas Kubo außer seiner Arbeit an den Gesammelten Werken auch die diesbezügliche Kommunikation mit mir eingestellt hat, kommt nicht völlig unerwartet für mich.
  3. Am meisten schmerzt mich, dass Helmut Creutz mir am 22. und 23. Februar 2017 vorwarf, ich setze Thomas Kubo unter Druck. Seinen Projektplan hatte Thomas Kubo ohne die geringste Einmischung meinerseits erstellt; die vorgeschlagenen "Monatsberichte" hatte er selbst begrüßt. Ich habe Thomas Kubo lediglich vorgehalten, er halte sich nicht an seine eigenen Pläne. Nun schrieb ich Helmut Creutz, dass ich mich nicht mehr um den Fortgang des Projekts kümmern, sondern nur noch meinen Teil als Webmaster erfüllen würde. Dass es wenige Monate vor seinem Tod noch eine Meinungsverschiedenheit mit Helmut Creutz gab, ist schlimm für mich. Mich tröstet wenig, dass Helmut Creutz in seinem hohen Alter – wie er auch selbst immer wieder betonte – nicht mehr alles verstand, zumal wenn es um Technisches und Organisatorisches ging.

Ein wirklicher Trost für mich ist Helmut Creutz' letzte E-Mail vom 9. Juli 2017 an mich:

Lieber Anselm,

Dank für Deine guten Wünsche zu meinem 84. [muss heißen: 94.] Geburtstag, mit dem ich mich gleichzeitig aus unserem Kreis verabschiede! - Mit Dank für Deine vielseitigen Hilfen, ganz herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für Eurer weiteres Wirken

Helmut

Ich sehe mich zu diesem Bericht aus meiner Sicht genötigt, um den Eindruck zu vermeiden, das  – hoffentlich nicht endgültige – Scheitern Helmut Creutz' Gesammelter Werke liege (mit) an mir.